bunte eklektische, elektrische Schafe

Heute Nacht hatte ich einen Traum von elektrischen Schafen, in Farbe und mit Sonne.
Die Natur kroch in die Stadt hinein, die Räume standen offen.
Die Häuser waren groß und bunt. Grün und gelb und abblätternd.
Lange Gänge mit kleinen Appartments. Grüner Teppich auf den Fluren, Holz.
Die Sicht war klar und getrübt nur vom Flimmern aufsteigender Hitze.
Meine Liebste hatte sich eben von Joe Coleman porträtieren lassen.
Wir standen auf der Straße vor einem Schaukasten und diskutierten über die kommende Sylvesternacht.
Auf der anderen Talseite überwucherten die Häuser. Niemand hatte Eile.

Don’t hide it, provide it?

Habe ich mich letztlich noch über Apple aufgeregt, so sehe ich jetzt zum ersten Mal Windows in voller Pracht den Verbraucher an der Nase herum führt.

Beim Installieren von Windows 7 öffnet sich Windows Media Player und will sich für erste Schritte einrichten. Dort ist standardmäßig eingerichtet “empfohlene Einstellungen”:
“Legen Sie Windows Media Player als Standardprogramm zum wiedergeben von Medien fest, laden Sie automatisch Nutzungsrechte und Medieninformationen zum Aktualisieren der Medien Dateien herunter, und senden Sie Nutzungsdaten des Players an Microsoft.”

Was, muss man sich fragen, geht vor in Leuten, die ohne Bitte und Danke zu sagen etwas von einem nehmen wollen ohne dafür etwas zu geben. Warum machen die das, ich meine die Werber und Designer und Programmierer, die “Kreativen”. Die werden hinterher nicht sagen können: Wir konnten nicht anders, wir hatten ja keine Wahl.

Es ist ein großes Mißverständnis, daß es etwas mit Paranoia zu tun hätte, wenn man sich dagegen sträubt, seine Daten preiszugeben. Es ist ja nicht nur die Sache mit der Kontrolle. Es ist, immer, eine Sache zwischen zwei Personen, die in einer Gruppe stehen, der gegenseitigen Achtung, des Respekts, des Ausgleichs, do ut des. Wenn ich etwas nehme, kann der andere erwarten, daß ich mich eines Tages daran erinnern werde. Wenn mir etwas gegeben wird, habe ich darauf zu achten, nicht in eine Abhängigkeit zu geraten.

Wenn Microsoft oder Google oder Apple etwas von mir nimmt, erwarte ich eine Gegenleistung, die anders klingt als, wir werden Dir Deine Welt verschönern, sie schneller und besser machen. Freiheit Deiner Daten heißt plötzlich, Freiheit vor allem von deren Ursprung.
Auch wenn ich immer wieder höre, das es doch vollkommen unerheblich sei, wenn man seine Daten preisgeben würde und so weiter und sofort, so ist das doch angesichts dessen, dass auf der anderen Seite alle großen Firmen die Daten der Nutzer als das große Geschäft ansehen, einfach eine Humbug. Es mag ja Leute geben, denen dieser Zusammenhang noch nicht aufgefallen ist. Die sind aber meiner Ansicht nach so kenntnisslos, dass sie wie jeder andere Verbraucher der in einem informell asymmetrischen Verhältnis steht (Vulgo: nicht anders kann), vor solchen Zumutungen geschützt werden muss.

Die Vorstellung, dass die großen Firmen, die jetzt schon entscheidend an der virtuellen Umgebung unserer Lebenswelt basteln, in Zukunft diese Umgebung auf den einzelnen Nutzer maßschneidern ist eine soziologische Horrorvorstellung. Es entsteht dann der vollkommen isolierte Mensch, der sich noch nicht einmal über seine nähere Wahrnehmung mit dem Nachbarn austauschen kann, weil der eine ganz andere Umgebung vorfindet. Ausgeschlossen, sich dann noch über seine Welt zu verständigen.

Verblassen, Verschwinden

Am Abend eines langen Lebens.

 

 

Vergehen die Tage, einer um den anderen. Die Dinge entrücken, entfernen sich. Der Kontakt löst sich auf.

 

 

Die Erinnerungen reißen auf, werden zu Blöcken und verschieben sich voreinander.

 

Und lösen sich langsam auf, zerstieben, verschwinden und verblassen.

 

Und wenn alle Erinnerungen gegangen sind, folgt ihnen auch die Zukunft und dann geht auch das Leben mit, dorthin, wo die Erinnerungen einen Platz gefunden haben.

22.07.1924-14.11.2012

 

 

Die demografische Transition und der Meister des Marienlebens

Die Sattelzeit um 1800 zeichnet sich neben dem politischen und technisch-industriellen Wandel auch durch eine sogenannte demographische Transition aus. Dabei wandelt sich die demographische Entwicklung von einem Überhang der Sterberate zugunsten der Geburtsrate, soll heißen, es werden durchschnittlich mehr Kinder geboren, als Menschen versterben, so daß es nach einer langen Zeit in Folge des Dreißigjährigen Kriegs zu einem stabilen Wachstum der Bevölkerungzahlen kam.

Rubens, betlehemitischer Kindermord, Alte Pinakothek

 

Was ein wenig technisch daherkommt hat eine – immer noch in vielen Ländern virulente – Tragödie zum Hintergrund. Nicht den betlehemitischen Kindermord, sondern den Kindstod (und oft genug auch den Tod der Mutter im Kindsbett) aus hygienischen Gründen.

Um 1800 kam es zu einem entscheidenden und nachhaltigen Wandel des Bewußtseins über die Hygiene bei der Geburt. Das war neben den Neuerungen beim Ackerbau und der Steigerung des Ernteertrags der entscheidenden Faktor für den Rückgang der Säuglings- und Kindersterblichkeit.

Hier hat man alle Komponenten, die nötig sind in einem Bild vereint. Eine gießt das saubere, heiße Wasser in die Schüssel, eine prüft die Temperatur, eine legt die schmutzigen Tücher weg, eine andere bringt die sauberen Tücher aus der Truhe, die nächste reicht das saubere Tuch zum Neugeborenen. Im Hintergrund wird die nächste Schwangere eingewiesen. Ein Lehrbild des Meisters der Marienlebens, 1460-1490.

Die Erkenntnis, die Aussage ist eindeutig. Es braucht doch alles sehr lange in der historischen Entwicklung und meist reicht nicht ein Bestandteil um Entscheidendes voranzubringen. Gut 300 Jahre, bevor sich der Rückgang des Kindstods in der Bevolkerungsstatistik niederschlägt, sind die hygienischen Maßnahmen schon bekannt. Aber es braucht immer mehr und noch etwas dazu, um sich auch weitläufig durchzusetzen. Und da war sicher auch die Stärkung der Stellung der Frauen gegen 1800 hin, die Emanzipation des Bürgers vom Untertanen, Bildung und die merkantilistischen Wohlfahrtspolizei von maßgeblicher Bedeutung. Mutterschutz, Waisenhäuser, Hygiene.

Meister des Marienlebens, 1460-1490, Alte Pinakothek

gschneit hats

Heute morgen war es dann soweit. Noch am Wochenende war´s zwar kalt auf 2000 m, auf Bschieser, Ponten und Rohnenspitz, steelenweis gefroren aber gegen Mittag dann freundlich und am Abstieg saumäßig rutschig zwischen den Latschenkiefern.

 

20120818

Lyrik aus dem Zufallsgenerator (digitalesdiktat)

 

Einen wunderschönen guten Morgen,

packen Sie die Badehose ein und ein Sonnenöl

und suchen Sie sich ein Lächeln

wild romantischen Inhalts / den Wald ging zu einem idyllischen Bade.

Es wird heute circa 33°, wir haben freie Sicht auf die Welt

und von den Bergen kommt eine wunderbare schöne kleine Luft.

Es gibt keinen Datenschutz.

 

Ich kann es ja nicht leiden, wenn mich Firmen duzen. Ich will mit denen eigentlich nichts zu tun haben. Blöde Kumpelhaftigkeit. Das sind im Kleinen schon immer die ganz besonders Schlauen, die Krebser, die meinen, einen jeden übers Ohr hauen zu können und im Großen sind es die mit den Gefängnisinsassen in Diktaturen, die irgendwo Schränke oder Telefone zusammenstecken.

Jetzt also Apple, deren Produkte ich seit jeher nutze. Um es gleich hier zu sagen, hört endlich auf mit dem blöden Streit Apple – Microsoft – Google und so fort. Die sind da alle gleich. Die Identifizierung mit der Marke ist der erste Schritt, um in deren Strategie eingebunden zu sein.

Aus beruflichen Gründen interessierte mich die iCloud, weshalb ich mir da deren Datenschutzrichtlinie / Datenoffenlegungsrichtlinie angesehen habe. Es ist unglaublich, wie dreist hier einem vorgehalten wird, daß alle Daten, die man eingibt, nach eigenem Gutdünken verwendet und verwaltet werden. Keinerlei Rückhalt. Warum hier noch über Datenschutz diskutieren?

Ein Auszug (in rot) mit Markierungen von mir:

Nachfolgend sind einige Beispiele für verschiedene Arten von personenbezogenen Daten aufgeführt, welche Apple erheben kann, und wie wir diese nutzen:

Welche personenbezogenen Daten wir erheben

  • Wenn du eine Apple ID erstellst, deine Produkte registriert, dich für einen Geschäftskredit bewirbst, ein Produkt kaufst, ein Softwareupdate lädst, dich für einen Kurs in einem Apple Einzelhandelsgeschäft anmeldest oder an einer Online-Umfrage teilnimmst, können wir eine Vielzahl von Daten erheben, einschließlich Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail Adresse, Informationen zur bevorzugten Kontaktaufnahme und Kreditkarteninformationen.
  • Wenn du Inhalte mit Familie oder Freunden teilst und dabei Produkte von Apple verwendest, Geschenkgutscheine und Produkte verschickst oder andere dazu einlädst, sich dir in einem Apple Forum anzuschließen, kann Apple die Daten erheben, welche du über diese Personen zur Verfügung stellst, wie Name, Adresse, E-Mail Adresse und Telefonnummer.
  • In den Vereinigten Staaten können wir die Angabe der Sozialversicherungsnummer (SSN) verlangen, jedoch nur unter bestimmten Umständen wie beispielsweise für das Erstellen eines drahtlosen Zugangs, das Aktivieren deines iPhone oder um festzustellen, ob ein Geschäftskredit verlängert werden soll.

Mit anderen Worten: Appel nimmt und speichert an Daten Alles was “DU” eingibst. (Die Rechtschreibfehler sind von Apple).

 

Wie wir personenbezogene Daten nutzen

  • Die personenbezogenen Daten, die wir erheben, erlauben uns, dich über die neuesten Apple Produktankündigungen, Softwareupdates und anstehenden Veranstaltungen zu informieren. Du hilfst uns auch dabei, unsere Dienste, Inhalte und Werbung zu verbessern. Wenn du nicht in unserem Verteiler sein möchtest, kannst du dich jederzeit abmelden, indem du deine Einstellungen änderst.
  • Wir nutzen personenbezogene Daten auch als Unterstützung, um unsere Produkte, Dienste, Inhalte und Werbung zu entwickeln, anzubieten und zu verbessern.
  • Von Zeit zu Zeit können wir personenbezogene Daten dazu nutzen, um wichtige Mitteilungen zu versenden, wie Mitteilungen über Käufe und Änderungen unserer Geschäftsbedingungen und Richtlinien. Weil diese Informationen für die Beziehung zu Apple wichtig sind, kann man sich für den Erhalt dieser Informationen nicht abmelden.
  • Wir können personenbezogene Daten auch für interne Zwecke nutzen, wie zur Buchprüfung, Datenanalyse und Forschung, um Apples Produkte, Dienste und die Kommunikation mit Kunden zu verbessern.
  • Wenn du an Gewinnspielen, Wettbewerben oder ähnlichen Aktionen teilnimmst, können wir die zur Verfügung gestellten Informationen zur Verwaltung dieser Programme nutzen.


Mit anderen Worten Apple nutzt die Daten so, wie es Ihnen recht und billig erscheint.

Erheben und Nutzen von nicht-personenbezogenen Daten

Wir erheben auch nicht-personenbezogene Daten – Daten in einer Form, die keinen direkten Bezug zu einer bestimmten Person erlauben. Wir können nicht-personenbezogene Daten für jeden Zweck erheben, nutzen, weitergeben und offenlegen. Nachfolgend sind einige Beispiele für nicht-personenbezogene Daten aufgeführt, welche wir erheben, und wie wir sie nutzen können:

  • Wir erheben Daten wie namentlich Beruf, Sprache, Postleitzahl, Vorwahl, individuelle Geräteidentifizierungsmerkmale sowie Ort und Zeitzone, wo Apple Produkte verwendet werden, damit wir das Verhalten unserer Kunden besser verstehen und unsere Produkte, Dienste und Werbung verbessern können.
  • Wir erheben auch Daten zu Kundenaktivitäten auf unserer Website, bei den iCloud und MobileMe Diensten und im iTunes Store sowie bei unseren anderen Produkten und Diensten. Diese Daten werden miteinander verknüpft und als Hilfsmittel dazu genutzt, unseren Kunden nützlichere Informationen zur Verfügung zu stellen und zu verstehen, welche Teile unserer Webseite, Produkte und Dienste für unsere Kunden am interessantesten sind. Die verknüpften Daten gelten als nicht-personenbezogene Daten im Rahmen dieser Datenschutzrichtlinie.

Mit anderen Worten: Apple nimmt an Daten alles auf, was im Zusammenhang mit der Eingabe der personenebezogenen Daten, der zugehörigen Identität und den zugehörigen Geräten irgendwie in Erscheinung tritt, inklusive Drittgeräten, die in Kontakt mit den Geräten anderer Person treten/kommen. Ich erinnere z.B. an die Aufforderung ziemlich vieler Apps, ob sie die Kontakte benutzen dürfen. Das sind bei mir so um die 600. Wenn die dann wieder vernetzt werden mit anderen bekommen wir ganz schön was zusammen an Profilen. Ich weiß gar nicht, ob ich dafür überhaupt meine Erlaubnis geben darf. Na was soll´s. Ist eh egal, weil es geht ja noch weiter:

Für den Fall dass wir nicht-personenbezogene Daten mit personenbezogenen Daten verknüpfen, werden diese verknüpften Daten, solange sie verknüpft bleiben, als personenbezogene Daten behandelt.

Cookies und andere Technologien …

hier folgt die übliche, auch nicht zumutbare, Cookie-Geschichte und dann:

Weitergabe an Dritte

Mitunter wird Apple bestimmte personenbezogene Daten an strategische Partner weitergeben, die mit Apple zusammenarbeiten, um Produkte und Dienste zur Verfügung zu stellen, oder die Apple beim Marketing gegenüber Kunden helfen. Wenn du beispielsweise ein iPhone kaufst und aktivierst, ermächtigst du Apple und seinen Mobilfunkanbieter zum Austausch der Daten, die du während des Aktivierungsprozesses bereitstellst, um den Dienst zu ermöglichen.

Das heißt – nochmal zur Erinnerung – Name, Adresse, Telefonnummer, Email und Bankverbindung in jedem Fall, ggf Schufa-Auskunft und was für bestimmte Dienste auch noch für Informationen privater Natur eingegeben werden.

Wenn du für den Dienst zugelassen wirst, gelten die Datenschutzrichtlinien von Apple bzw. seinem Mobilfunkanbieter für deinen Account. Die personenbezogenen Daten werden von Apple nur weitergegeben, um unsere Produkte, Dienste oder unsere Werbung zu erbringen oder zu verbessern; sie werden nicht an Dritte für deren Marketingzwecke weitergegeben.

Das fehlt nur noch die Geschichte mit der Weitergabe an staatliche Stellen, ach ja, hier:

Andere Dritte

Mitunter kann es für Apple notwendig sein – aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen, rechtlichen Verfahren, Rechtsstreitigkeiten und/oder Aufforderungen von öffentlichen und Regierungsbehörden innerhalb oder außerhalb deines Wohnsitzlandes – personenbezogene Daten offenzulegen. Außerdem können wir Daten über dich offenlegen, wenn wir der Überzeugung sind, dass dies für die nationale Sicherheit, den Gesetzesvollzug oder andere öffentliche Interessen notwendig oder angemessen ist.

Damit eins klar ist: das ist ein Konzern, kein Staat. Ein Konzern, der sich offenbar so mächtig fühlt, daß er hier klar ansagt, daß ihm die ganze Diskussion um den Datenschutz nicht mehr berührt.

Wir können ebenfalls Daten über dich offenlegen, wenn wir der Überzeugung sind, dass dies vernünftigerweise notwendig ist, um unsere Geschäftsbedingungen durchzusetzen oder um unsere Geschäftstätigkeiten oder Nutzer zu schützen. Darüber hinaus übermitteln wir im Fall einer Sanierung, eines Zusammenschlusses oder eines Verkaufs sämtliche personenbezogenen Daten, die wir erheben, gegebenenfalls an den betreffenden Dritten.

Man sollte sich keinen Illusionen hingeben, das ist auch bei den anderen Firmen nichts anderes. Nur bitte, nach der Ansage:

Ich kann mir zwar nicht vorstellen, daß man überhaupt so weitreichenden Verzicht auf den Datenschutz privatrechlich regeln kann. Aber danach gibt es keinen Datenschutz mehr.

Jetzt bin ich ernsthaft gespannt, wie das weitergeht. Ich denke Apple hat damit eine rote Linie überschritten und die werden sich dabei schon etwas gedacht haben (so wie die anderen, Microsoft, Yahoo, Google, auch). Trotzdem glaube ich, daß das den Leuten auf Dauer nicht passt. Die wollen keine Lemuren sein.

Partizipationshybrid

Manager und Finanzexperten sind die Tuner unserer Gesellschaft. sie vermurksen ein funktionierendes System: reden einem ein, man habe zu wenig Leistung, blasen zu kleine Motoren auf, dass sie platzen, sprechen niedere Instinkte einer Übermachtgesellschaft an, bauen hässliche Spoiler an von vornherein vermurkste Modelle und bauen selten ein passable Kiste, die es mehrmals hintereinander in 11 Minuten um die Nordschleife packt, wenn der richtige Fahrer am Steuer sitzt.

Ich würde vorschlagen zur Selbstreinigung unserer Gesellschaft den Einfluß von solchen Gruppen in Zukunft willkürlich zu etablieren und jeweils nach Semstern zu verteilen: Vorbild wird das römische Konsulat. Eine Konsulnstelle wird klassisch besetzt über die Parteien und Wahlen und wie gehabt für vier Jahre. Alle sechs Monate kommt der gewählten Regierung ein zweiter entscheidungsbefugter Konsul eines Lobbyvereins zur Seite. Dieser darf eine kritische Größe nicht übersteigen. Die nicht-plebiszitäre (nicht-)Legitimität muß sichergestellt sein. ADAC, DFB, DAK, etc. haben zu viele Mitglieder.
Der Haus- und Grundbesitzerverein folgt den berühmten Kaninchenzüchtern. Mein lieber Herr Gesangsverein hält die Tür auf für die Kürschner und die Kindergärtner, den Sattlern, Ornithologen, den Restauratoren, dem Verband deutscher Ingenieure und Bootsbauern.
Könnte, müsste man ein wenig Verantwortung übernehmen und der Einfluss wäre schöner verteilt – und öffentlich.
Die Politik wäre hoffentlich zeitlich zu sehr belastet, um dem arkanischem Lobbyismus noch Gehör schenken zu können.